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Schloss Börnicke
12. Mai 2012, 17 Uhr


Angela Winkler und Adam Benzwi

Ich liebe dich, kann ich nicht sagen

Die wunderbare Schauspielerin, Angela Winkler, die ihren Durchbruch mit der Verfilmung von Günter Grass „Die Blechtrommel“ hatte (weitere Rollen z.B. in „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ von Volker Schlöndorff oder jüngst „Drei“ von Tom Tykwer), ist unglaublich wandelbar und vielseitig. Gerade spielte sie in Bob Wilsons „Lulu“ am Berliner Ensemble die Titelfigur und sang Songs von Lou Reed und nun geht sie mit einem reinen Chanson-Abend auf Tour. „Ich liebe dich, kann ich nicht sagen“, heißt das Programm mit dem sie zu den Siebenklang-Festspielen reist und das sie im Schloss Börnicke präsentieren wird. Auf dem Programm stehen z.B. Lieder von Barbara, Friedrich Holländer, Schuberts Vertonung von Goethes „Röslein auf der Heide“, ein Schönberg-Lied und Brecht-Songs, aber auch sehr viel Jüngeres. Die Lieder, so sagt sie, wären ihr zugeflogen im Lauf ihres Lebens. Manche schon im Kindesalter, als sie mit der Mutter Volkslieder sang. Manche später am Theater. Und manche erst, als sie sich ernsthaft mit dem CD-Plan beschäftigt hat. So „Gelohnt hat es sich nicht“ von Element-of-Crime-Sänger Sven Regener oder „Walzer für niemand“ von Sophie Hunger. Gewidmet hat sie ihr Debütalbum ihrer Mutter und der großen, so kompromiss-losen wie verletzlichen Poetin Else Lasker-Schüler. Angela Winkler zählt zu den bedeutendsten Schauspielerinnen ihrer Generation.


 

Programm