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Open Air in der Waldkirche
am Mechesee /Bernau-Lobetal
2. Juni 2012, 20 Uhr
Ray Wilson & Berlin Symphony Ensemble
GENESIS Classic
Mit kunstvollen, facettenreichen Songstrukturen betimmte GENESIS den progressiven Rock und die Pop-Musik der 1970er bis 1990er Jahre wie kaum eine zweite Band. Insgesamt verkaufte GENESIS über 150 Millionen Scheiben weltweit. 1997 wurde Phil Collins, der seine Solokarriere forcierte, vom schottischen Gesangstalent Ray Wilson ersetzt. Das von ihm eingesungene GENESIS-Album „Calling All Stations“ ging als drittbestverkaufter Tonträger in die Bandgeschichte ein. Nach der Auflösung von GENESIS tourte Ray Wilson in Deutschland u.a. mit Supertramp-Frontmann Roger Hodgson und Marius Müller-Westernhagen. Mit den „Scorpions“ und den Berliner Philharmonikern stand er gemeinsam zum Eröffnungskonzert der EXPO-Weltausstellung in Hannover auf der Bühne.
Mit seinem neuen Projekt „GENESIS Classic” erfüllt sich der Schotte einen ganz persönlichen Traum: die erfolgreichsten Hits von GENESIS auf großer Bühne in Originalversion „unplugged“ zu spielen und klassischen Keyboard-Sequenzen durch Streicher-Arrangements zu ersetzen.
Im Repertoire hat Ray Wilson selbstverständlich alle Hits wie „Follow You, Follow Me“, „No Son Of Mine“, „Land of Confusion“, „Not About Us“, „Congo“, „I Can’t Dance“ aber auch Solo-Hits von seinen ehemaligen Bandkollegen Peter Gabriel „Another Cup Of Coffee” sowie Phil Collins „Another Day in Paradise” und „In the Air Tonight“.
Ray Wilson, der vom „Classic Rock Magazin“ als einer der besten Sänger Großbritanniens ausgezeichnet wurde, ist bekannt für seine starke Bühnenpräsenz und begeisternde Auftritte.
Seine Interpretation der GENESIS-Klassiker, mit der er sich Peter Gabriel und Phil Collins ebenbürtig erweist – begleitet vom Berlin Symphony Ensemble – verspricht ein open Air-Erlebnis mit Gänsehautgarantie auf der wunderbaren Naturbühne am Mechesee in Bernau-Lobetal.
Support
carolin no, 19 Uhr
Carolin No, das sind Caro und Andi Obieglo, deren rundum sinnliche Musik alle Schubladen sprengt. Sie spielen keinen klassischen Pop, dafür sind die Texte zu tiefgründig, zu fragil, zu dramatisch. Sie spielen kein Easy Listening, dafür ist die Musik zu eigenwillig und oft sogar gegenläufig zum Text komponiert. Melancholisch und intensiv sind die meisten ihrer Lieder und jedes von ihnen ist ein kunstvolles, federleichtes Konstrukt aus einer Fülle von Improvisationen und dichten Arrangements, gehalten von Caros eindringlicher, hauchzart rauchiger Stimme und Andis hingebungsvollem, unglaublich leichtem Klavierspiel.
Ruhig und klar in ihrer Komplexität, schwebt die eindringliche, einprägsame Musik der beiden Klangpoeten durch den Raum, hüllt die Zuhörer ein in ihren spinnwebfeinen Zauber, lässt sie träumen und das Herzblut spüren, das in all diesen Songs steckt. Carolin No geben keine Antworten, sie stellen Rätsel, deren Lösungen die Zuhörer erahnen, spüren und erleben. Absolute Harmonie herrscht auf der Bühne, Andacht im Publikum, wenn Caro so warm singt und Akkordeon spielt und Andi mit seinen Tasten verschmilzt.
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