Liebe Freunde und Förderer,

haben Sie je darüber nachgedacht, wieso Vögel, selbst so kleine Federbällchen wie der Zaunkönig, so herrlich glockenhell, ausdauernd und kräftig singen können? Sie schaffen dieses Wunder mit Hilfe eines speziellen Organs, das nach der schönen griechischen Nymphe Syrinx benannt ist, die sich in Schilfrohr verwandelte, um dem Begehren des Gottes Pan zu entfliehen. Die Syrinx der Vögel besteht aus zwei getrennt voneinander kontrollierbaren Membranpaaren. Diese Membranen können gleichzeitig in unterschiedliche Schwingungen versetzt werden, die als verschiedene Töne wahrzunehmen sind.
Zu den Musikfestspielen Siebenklang, wird ein „echtes Vögelchen“ aus Großbritannien, das inzwischen Millionen von Menschen mit ihrer Stimme in rauschhafte Schwingungen versetzt hat, über das Wasser zu uns fliegen: BIRDY, das Wunderkind, das diesen Spitznamen bereits als kleines Mädchen von ihren Eltern bekam, als hätten diese geahnt, dass ihr Kind mit 14 Jahren die Welt mit ihrem Gesang verzaubern wird. Inzwischen hat BIRDY über 10,5 Millionen Alben verkauft und 413 Millionen YouTube-Views. Zum Abschluss der Festspiele am 27. Mai, singt BIRDY in der schönen Waldkirche in Lobetal mit den Vögeln um die Wette.
Aber bevor Sie auf das Ende unseres Festivals schauen, möchten wir Ihnen natürlich auch die sechs Konzerte davor ans Herz legen, die allesamt – doch jedes auf seine eigene Weise – ein Fest der Stimmen sein werden. Den Auftakt macht bereits am 8. April der wunderbare Chansonnier Klaus Hoffmann, der uns mit einem seiner poetischen Lieder zu der Zeile „Wenn ich sing, bin ich dir nah“ verführte, die nun die 11. Musikfestspiele leitmotivisch begleiten wird.
Und wenn Sie sich jetzt auf unsere Konzerte freuen, dann fangen Sie doch einfach an zu singen.

Herzlich, Ihr Siebenklang-Team

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Klaus Hoffmann – 8. April 2017, 20 Uhr – Audimax im Bauhaus-Ensemble Bernau

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Klaus Hoffmann und Hawo Bleich „Leise Zeichen“

Klaus Hoffmann, der 1974 als Schauspieler seine Karriere begann und sie als Sänger, als „Rebell am Mikrophon“, fortsetzte, beging 2016 seinen 65. Geburtstag und sein 40-jähriges Bühnenjubiläum. Dieses Doppeljubiläum feierte er mit großem Publikum in unzähligen Konzerten in den schönsten Konzerthäusern des Landes. Nun kommt er nach Bernau in das Audimax des Bauhausensembles Bernau, in den Saal, der prädestiniert zu sein scheint für besondere Stimmen, bot er doch in den letzten Jahren u.a. Raum für Herman Van Veen, Konstantin Wecker oder Dominique Horwitz.
Klaus Hoffmann, der Chansonnier, der Liederpoet, Liedergeschichtenerzähler veröffentlichte sein erstes Album 1975 mit dem Titel Klaus Hoffmann. Und dann erschien 1977 diese legendäre Platte „Ich will Gesang, will Spiel und Tanz“ mit den unvergesslichen Liedern wie „Blinde Katharina“ und den ins Deutsche übertragenen Jaques Brel-Liedern, wie „Marieke“ oder „Amsterdam“, die Generationen von Liedermacher-Fans geprägt haben.
1978 folgte das Album „Was fang ich an in dieser Stadt?“ mit ausnahmslos selbst geschriebenen Texten, die sich überwiegend um seine – damals geteilte – Heimatstadt Berlin drehten. 1978 erhielt Hoffmann für seine Lieder den Deutschen Kleinkunstpreis in der Sparte Chanson. 1979 folgte seine erste große ausver-kaufte Deutschland-Tournee sowie1980 der Deutsche Schallplattenpreis für die LP „Westend“.
Hoffmann hat bis heute mehr als 30 Alben eingespielt.
Mit seiner neuesten Veröffentlichung „Leise Zeichen“ bleibt Klaus Hoffmann sich und seinem Konzertprogramm weiter treu.

So stellt er die leisen Zeichen, die kleinen Signale in den Vordergrund, die sonst so oft verborgen bleiben. Die vergangenen Erfahrungen transponiert Hoffmann in die Gegenwart, die auf diese Weise sichtbar werden. Seine Lieder sind wie Tagebuchnotizen, festgehaltene Einträge, sein Zuhause, persönliche Nachrichten an die Welt, sein Weg. Aufgewühlt und betroffen bestärkt er die Hoffnung auf eine andere, eine bessere Welt. Immer wieder, auch wenn er es besser weiß. Hoffmann bezieht Position, denkt nach und regt zum Denken an.

Klaus Hoffmann, der Gaukler und Botschafter für innere Angelegenheiten, dessen Stimme immer wieder berührt und die unter Hunderten herauszuhören ist, wird kongenial von Hawo Bleich am Flügel begleitet, der auf dem Flügel hervorzaubert, was sich auf der Platte „Leise Zeichen“ auf viele Instrumente verteilt.
Es wird ein Fest der feinen Sinne, wenn diese beiden Musiker, die sich schon viele, viele Jahre kennen, das Auftaktkonzert der 11. Bernauer Musikfestspiele Siebenklang bestreiten werden.

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Sjaella – 21. April 2017, 20 Uhr – Alte Lazarus-Kapelle, Saal Alt-Lobetal

„Lifted“ A Cappella

Marie Charlotte Seidel, Felicitas Erben, Helene Erben, Viola Blache, Marie Fenske, Franziska Eberhardt

Sjaella, dieser wohlklingende Name stammt aus dem Skandinavischen und bedeutet im Ursprung „Seele“.
Die sechs jungen Damen können ihrer Seele eine Sprache geben: den gemeinsamen Gesang. Seit 2005 fasziniert das Leipziger Ensemble seine Zuhörer mit lupenreinem A-Cappella-Gesang quer durch alle Epochen und Stilrichtungen.
Dass Sjaella dabei höchste Qualität liefert, belegen neben den von Publikum und Presse begeistert gefeierten Konzerten, ihre Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, so zum Beispiel der 1. Preis beim Internationalen A-Cappella-Wettbewerb 2014 in Leipzig und der 1. Preis beim Tampereen Sävel 2015 in Finnland. Im Rahmen des Internationalen A-Cappella-Festivals gab Sjaella im Gewandhaus zu Leipzig ein gemeinsames Konzert mit Bobby McFerrin.
Im Jahr des 10-jährigen Bestehens legte Sjaella 2016 seine vierte CD vor – diesmal eine reine Jazz-Platte. Kein Sprung ins kalte Wasser, aber in diesem Umfang und dieser Qualität doch ein neues Ufer, das da betreten wurde.
„Lifted“ enthält sowohl Genre-Standards als auch junge Songs mit Jazz-Appeal. Und so unterschiedlich wie die Stücke – von verjazztem Pop über Swing bis zu Latin Jazz – sind auch die Arrangements. Hierfür haben Sjaella nach passenden Arrangeuren Ausschau gehalten und dabei mehr denn je ihren Platz in der Vokalmusikszene zu nutzen und auszuweiten gewusst: Alle Arrangements der Platte wurden extra für Sjaella geschrieben, vor allem von Mitgliedern so erfolgreicher Vokalensembles wie Klangbezirk, Slixs, Delta Q und Cadence. Sie alle haben Sjaella auf dem einen oder anderen Weg persönlich kennengelernt und sind dem Ensemble seitdem in Freundschaft verbunden. Da lässt sich so manche neue Farbe in der Sjaella-Kollektion entdecken und man staunt nicht nur einmal – sei es über das auf der Herbie-Hancock-Version basierende Harmonie-Panorama von „I Just Called To Say I Love You“, die Take-6-Gedenk-Licks in „Joy Spring“ und „Just The Two Of Us“ oder die herrlich unaufhaltsame Fassung von Jamie Cullums „You And Me Are Gone“, die dieses großartige Album kongenial abschließt. In der Fachwerkkirche in Lobetal, wo vor einigen Jahren die skandinavische Sängerin Viktoria Tolstoy das Siebenklangpublikum begeisterte, wird nun Sjaella die Bühne betreten und eben diese auserlesenen alten und neuen Jazztitel vorstellen! Siebenklang hat mit dem Saal Alt Lobetal in der ehemaligen Lazarus-Kapelle zum zweiten Mal diesen besonderen Veranstaltungsort in das Programm aufgenommen, der eine faszinierende Geschichte hat und viele Besucher überraschen wird. 1910 wurde dieser Fachwerkbau am Berliner Ostbahnhof abgebaut und in Lobetal neu errichtet.

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Ida Sand & Band (SWE) – 7. Mai 2017, 19.30 Uhr – Ofenhaus Bernau

ida_sand39958end„The Neil Young Project“

Neil Young und Ida Sand – eine Verbindung, die überrascht: Auf der einen Seite die kanadische Folk-Rocker- und Singer-Songwriter-Legende, auf der anderen eine schwedische Jazzsängerin. Aber: Beide sind keine Prototypen ihres Genres, sondern Künstler, die ihren persönlichen Weg gehen. Beide sind markante Storyteller. Ida Sand mit ihren feuerroten Haaren und der erdig-markanten, Blues und Soul durchtränkten Stimme passt so gar nicht in das Bild der einschmeichelnden Sängerinnen aus dem hohen Norden. Es ist eher das amerikanische Jazz-, Soul- und Popmusik-Repertoire, welches ihr aus der Seele spricht und das Ida Sand „mit ihrer dunklen, samtig-kraftvollen Stimme in funkelnde Preziosen“ (Financial Times) verwandelt. So erscheint das tiefe Verständnis der Schwedin für die Musik des inzwischen 68 Jahre alten Haudegens auf „Young at Heart“ irgendwie logisch und natürlich. Young-Klassiker wie „Harvest Moon“, „Helpless“, „Cinnamon Girl“ und „Hey Hey, My My“ ertönen in jazzig-souligen Interpretationen, die die Tiefe und Ausdruckskraft der Originale nicht vermissen lassen, ihnen aber eine entspannt-lässige Wendung geben. Auf diese Art und Weise wird dieses Konzert eine ganz neue Begegnung mit zwei herausragenden Künstlern, mit Neil Young und Ida Sand!
Ida Sand, 1977 in Stockholm geboren, wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf. Ihr Vater war Opernsänger an der Königlich Schwedischen Oper in Stockholm und ihre Mutter Kirchenmusikerin. Im Haus wurde viel gesungen und so war es ganz natürlich, dass Ida auch schon in sehr frühem Alter sang und Klavier spielen lernte. Ihrer Mutter, die anderen Schülern im eigenen Haus Klavierstunden erteilte, erlaubte sie nie, sie im „richtigen Klavierspiel“ zu unterrichten. Ida spielte viel lieber nach Gehör das nach, was sie von den anderen Schülern gehört hatte.
1996 nahm sie ein 6-jähriges Musikstudium in Göteborg auf, in dessen Anschluss sie in vielen renommierten schwedischen Bands als Backgroundsängerin und Keyboardspielerin in Stockholm auftrat. 2005 schickte ein befreundeter Musiker ein Demo Tape von Ida an Siegfried Loch, den legendären ACT Musiklabel Gründer mit dem besonderen Gespür für hochgradig talentierte Künstler im Jazz-Bereich. Damit begann für Ida Sand eine neue musikalische Laufbahn, denn Siegfried Loch war nicht nur sehr interessiert an ihr sondern brachte Ida mit dem berühmten Posaunisten Nils Landgren zusammen, mit dem sie seither in vielen Projekten zusammen arbeitet.
2007 erschien ihr erstes, vielbeachtetes Solo-Album mit dem Titel „Meet me around midnight“. 2008 erschien „True Love“ und 2012 „The Gospel Truth“. Ida Sand ist aus der deutschen und schwedischen Jazz-Szene nicht mehr wegzudenken. Nach Bernau kommt sie mit zwei grandiosen Musikern: Robert Mehmet Sinan Ikiz (drums) und Sven Lindvall (bass).

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Orlando und Jaspar Libuda – 11. Mai 2017, 19.30 Uhr – Wasserturm Bernau

jaspar-libuda-2015-8Das Konzert ist ausverkauft!

Interessenten können sich auf der Vorbestell-Liste für „Karten-Rückläufer“ registrieren lassen (über info@public-berlin.de oder 03337-425730)

Was wird geschehen, wenn sich zwei seelenverwandte Musiker, ein Countertenor aus Saarlouis und ein Kontrabassist aus Berlin im Bernauer Wasserturm begegnen?
Sie werden ihre Instrumente „auspacken“, die alten Mauern mit Tönen abtasten und Klänge erzeugen, die im Nu bis an die Decke des imposanten Wasserkessels schwingen und wieder zurück schweben. Gemeinsam werden sie den Raum erkunden, Jaspar Libuda mit seinem hochsensiblen Kontrabassspiel und Orlando (Roland Kunz) mit seinem sphärischen Gesang. Erstmals haben sich die beiden Musiker zu einem Projekt zusammengefunden, um ihre Musik zusammenfließen zu lassen, zu Wassermusik vielleicht – oder Tropfenklängen, auf der Suche nach der Quelle und nach dem Strom der Bewegung?
Der Kontrabassist und Komponist Jaspar Libuda bringt sein Instrument zum Singen. Gezupft und mit Bogen, von den tiefsten zu den höchsten Tönen, verführt er seine Zuhörer in eine Klangwelt aus Licht und Schatten. Mehr als 40 Kompositionen sind in den letzten Jahren für Kontrabass Solo, für Duo – und Triobesetzung entstanden. Ulf Drechsel vom kulturradio des rbb beschreibt Libudas Spiel: „Man kann die Augen schließen und die Musik wirklich nur ganz pur auf sich wirken lassen – dann kann es passieren, dass Filme ablaufen. Die Stücke sind ganz klar strukturiert und gehorchen auch klassischen Kompositionsprinzipien. Das ist nicht Zufall. Das ist wirklich sehr genau durchdacht.“
Roland Kunz, der in Saarbrücken Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft, in Holland und in Frankfurt am Main Gesang studierte und Meisterkurse unter anderem bei Jochen Kowalski, David Cordier und Paul Esswood absolvierte, mit Andreas Scholl die Bühne teilte, gründete 1998 das Ensemble Orlando & die Unerlösten. Mit außergewöhnlichen Projekten versucht er die Grenzen zwischen Klassik und Moderne zu überschreiten. Damit kreierte er einen Stil, den er selbst als „NewPast“ (Neue Vergangenheit) bezeichnet, ein Synonym für die Verbindung der barocken Countertenorstimme mit Elementen aus Pop, Jazz und weiteren Stilen.

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The Cast – die Operband! – 13. Mai 2017, 19 Uhr im »Kulturpalast« am Bogensee

the-cast„Oper macht Spaß“

Sechs junge Vokalartisten aus den USA, Kanada, Chile und Deutschland präsentieren die klassische Musik heute wieder so, wie sie einmal war: aufregend, belus-tigend, zeitgemäß, mitreißend, ein wenig ironisch, erfrischend und vor allem – unglaublich sinnlich.
Die befreundeten Sängerinnen und Sänger von „The Cast“, die allesamt klassisch ausgebildet sind, haben sich von der intimen Atmosphäre musikalischer Wohnzimmerpartys inspirieren lassen, um „große Oper“ neu und zeitgemäß zu inszenieren, weit weg von etablierten Opernhäusern. Nun präsentieren sie Mozart, Bizet, Strauss und viele andere völlig unverkrampft. Die Opernband The Cast inszeniert die alten Werke mit Charme, frischen Ideen, glockenklar geschulten Opernstimmen und entfernt einfach den steifen, formellen Rahmen, der klassische Musik normalerweise umgibt. Das Ergebnis: Gesang und klassische Musik auf weltweitem Spitzenniveau, verbunden mit der Atmosphäre eines Popkonzerts. Das Publikum darf Mitklatschen und Zwischenrufe oder sogar Mitsummen sind erlaubt. Die Zuschauer werden buchstäblich Teil des Konzerts und Teil der Atmosphäre.

 

»The Cast erinnern tatsächlich mehr an eine Popband, als an traditionelle Vokalartisten aus Oper und Operette …
„Dein ist mein ganzes Herz” aus Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“ ist inszeniert wie ein Song auf einer Tour der Backstreet Boys zu ihren besten Zeiten.«
Tagesspiegel Berlin

Und der General-Anzeiger Bonn schreibt: »Herrlich unterhaltsam. The Cast bringen frischen Wind in die Opernwelt, inszenieren die einzelnen Partien mit Leidenschaft und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern.«

Bei The Cast kann man erleben, wie gut Meisterwerke aus Oper und Operette auch ohne Anzug, Abendkleid und großer Toilette funktionieren – sowohl auf der Bühne als auch im Publikum. Und so ist die Begeisterung bei Klassikliebhabern ebenso groß wie bei Menschen, die bisher Popkonzerte dem Opernsaal vorgezogen haben.

Für diese außergewöhnliche Opernband musste ein außergewöhnlicher Spielort gefunden werden und so ist geplant, dass die drei Damen und drei Herren ihre Arien im „Kulturpalast“ am Bogensee, im „Haus Bogensee“ der ehemaligen FDJ-Jugendhochschule zur Aufführung bringen. Das wird spannend.
Der Kultursaal, wie auch die anderen Gebäude, die auf diesem imposanten Gelände stehen, warten auf eine sinnvolle Nutzung. Sie stehen seit Jahren leer und sind fest verschlossen. Für The Cast werden sie sich öffnen.

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Alejandra Ribera (CAN) – 21. Mai 2017, 19.30 Uhr – Marstall auf Schloss Börnicke

ale-j-final-4„La Boca“

Dem Veranstaltungsteam von Siebenklang war es schon immer wichtig, seinem Publikum außergewöhnliche Künstler vorzustellen, die in ihren Heimatländern schon große Namen haben und in Deutschland so kurz vor ihrem Durchbruch stehen. Dieser Idee folgend, wurde für 2017 die wundervolle junge Musikerin Alejandra Ribera eingeladen, die in ihrer Wahlheimat Frankreich bereits ein Star ist.
In Kanada als Tochter eines argentinischen Vaters und einer schottischen Mutter geboren, reiste Alejandra Ribera schon früh durch die Welt, bis sie sich in Paris niederließ. Die Musik der kanadischen Songwriterin bewegt sich zwischen der stimmverwandten Lhasa de Sela, Joni Mitchell und Tom Waits. Ihre sinnlich-rauchige Stimme, die von Jazz zu Folk und Pop übergeht, schafft eine unverwechselbare Atmosphäre und ist genauso fesselnd wie ihre Auftritte. Die Art ihres Gesangs ist so intensiv und verführerisch, dass man sich ihm kaum entziehen kann. Ihr Ansehen als überwältigende Performerin brachte sie in der Vergangenheit dazu, mit Ron Sexsmith und Arthur H zu touren. Sie sang mit Melody Gardot im Olympia in Paris und trat mit Chilly Gonzales in der Massey Hall in Toronto auf. Hierzulande gehört sie seit ihren mitreißenden Festivalauftritten beim TFF Rudolstadt, beim Bardentreffen Nürnberg oder auch dem Stimmen-Festival, zu den absoluten Konzert Highlights.
Nach Bernau kommt die junge Musikerin mit den Liedern ihres 2015 veröffentlichten Albums „La Boca“, auf dem die Songschreiberin zum einen mit dezenten Bossa-Nova-Rhythmen, dann wieder mit Jazz- und Folk-Melodien von ihrem bewegten Leben erzählt. Aber auch ihre brandneuen Songs des Albums „This Island“, das im Frühjahr 2017 erscheinen soll, werden im schönen Marstall in Bernau-Börnicke erklingen.

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BIRDY (GB) und Band – 27. Mai 2017, 20 Uhr – Waldkirche Lobetal am Mechesee

birdy„Beautyful Lies“

Mit 14 Jahren bezauberte BIRDY die Welt mit „Skinny Love“ und „People Help The People“. Ihr Debüt-Album „Birdy“ erregte ein riesiges Aufsehen in der Musiklandschaft.
Während ihre Altersgenossinnen ihr Teenager-Leben mit Studium, Shopping und Sozialen Medien verbrachten, veröffentlichte die hochtalentierte junge Frau zwei Alben, tourte um die ganze Welt, trat bei der Paralympics-Eröffnungs-Zeremonie auf, wurde für einen Brit-Award in der Kategorie „British Female Solo Artist“ nominiert und widmete sich zahllosen Grenzgängerprojekten. Zu ihren internationalen Auszeichnungen gehört unter anderem ein Echo, den sie 2014 bekam. BIRDY verkaufte bisher weltweit über 10,5 Millionen Alben und sammelte mehr als 413 Millionen YouTube-Views. Sie ist eine erfahrene Songwriterin, die bereits im Alter von acht Jahren mit dem Songwriting begann. „Es schien mir immer das Natürlichste der Welt zu sein, dass ich mich selbst ausdrücken wollte“, so erklärt sie. „Ich schrieb die allertraurigsten Liebeslieder, und meine Eltern hörten unten an der Treppe zu und fragten sich: ,Was ist bloß mit ihr los?‘ Natürlich hätte ich damals nie gedacht, dass dies je mein Job werden würde. Das war immer etwas, was nur die anderen Leute taten.“
BIRDY´s Erinnerungen an ihre Jugendzeit sind durchaus bittersüß. Während sie die Auftritte, die Begegnungen mit anderen Musikern und die Reisen um die Welt sehr genoss, gab es auch Zeiten, in denen sie sich nach einem regelmäßigeren Leben sehnte. „Es ist manchmal sehr schwierig gewesen, an bestimmten Dingen nicht teilnehmen zu können“, erklärt sie. „Als Teenager will man auf Partys gehen, mit Freunden abhängen und all die Gerüchte kennen. Es kann sehr verwirrend sein, nach Hause zu kommen und festzustellen, dass man überhaupt nicht informiert ist.“
Diese Schwierigkeiten bilden auch das Thema der ersten Single „Keeping Your Head Up“. Es geht laut BIRDY „um den Kampf in dir selbst und wie du auch in deinen traurigsten Momenten an die Zukunft denken kannst und an all die guten Dinge, die noch kommen werden“. Die Lieder ihres neuesten Albums „Beautiful Lies“ sind reich an Emotionen und immer wieder auch optimistisch. Sie dokumentieren eine kritische Zeitspanne voller Selbsterkenntnis und neu gefundener Unabhängigkeit. Diese und natürlich ältere Songs, wird BIRDY dem Siebenklang-Publikum vorstellen. Es ist der Klang einer jungen Frau, die ihre Flügel ausstreckt und sich zum Flug erhebt. BIRDY mit ihren Liedern in der wunderschönen Waldbühne zu präsentieren, wo ihr Gesang, ihre wundersame Musik den Gesang der Vögel, den Wind in den hohen Bäumen, das Knistern des Waldes und das Summen der Mücken auffangen wird, verspricht ein unvergessliches Konzerterlebnis zu werden!

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Tickets & Preise


Klaus Hoffmann

8. April, 20 Uhr

Audimax
Bauhausdenkmal Bernau

Sjaella

21. April, 20 Uhr

Fachwerkkirche
Lobetal

Ida Sand & Band

7. Mai, 19.30 Uhr

Ofenbar
im Ofenhaus Bernau

Orlando & Jaspar

11. Mai, 19.30 Uhr

Wasserturm
Oranienburger Straße

The Cast

13. Mai, 19 Uhr

»Kulturpalast am Bogensee«
ehem. Jugendhochschule

Alejandra Ribera

21. Mai, 19.30 Uhr

Marstall des Schlosses
in Bernau Börnicke

BIRDY (GB)

27. Mai, 20 Uhr

Open air Waldkirche
Bernau-Lobetal

Rückblick auf vergangene Veranstaltungen


Wir danken unseren Sponsoren und Förderern

Adler Apotheke Bernau, BESCO Berliner Steincontor GmbH, Gierth & Herklotz oHG Bau- und Industriebedarf, Notarin Ellen Pompoes, Herr Dr. Tom Fischer,
Herr Dipl. med. T. Ruhnke, Orthopädische Gemeinschaftspraxis Dr. med. J. Böhm und Dr. med. I. Schumacher,
Rechtsanwalt Carsten Schmidt, Unternehmerverband Barnim e.V.

Ansgar Pflege – und Wohnstift GmbH, Barnimer Mittelstandshaus, Bären Apotheke, Brillenstudio Reusner, Buchhandlung Schatzinsel, Frau Dr. med. L. Duhn,
Frau Flemming und Herr Will, Frau Dr. Ch. Gälke, Frau U. Haase und Herr J. Haase, Hübler Invest GbR, Logopädie Syring (Inh. K. Heide), Pelikan Apotheke Bernau,
Frau Dr. S. Redlin und Herr Dr. M. Redlin, Herr Dr. J. Schuch, Vermessungsbüro Dipl. Ing. L. Bohnebuck

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur, den Landkreis Barnim und die Stadt Bernau bei Berlin

Veranstalter: Kulturreich Barnim e.V. | Ausrichter: Agentur Public